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Konzertklavier Grotrian – Steinweg

Konzertklavier Grotrian – Steinweg 132 cm, schwarz poliert

Es gibt bei Premium-Herstellern immer ein Klavier, welches den normalen Rahmen sprengt und gleich einem kleinen Flügel klingt. Bei Bechstein das „8er“, bei Steinway & Sons das „V“, bei Bösendorfer das „130er“ und eben dieses hier: Ein großartiges, kaum gespieltes Konzertklavier aus dem Hause Grotrian – Steinweg. Wir verkaufen es aus gepflegtem Erstbesitz im Kundenauftrage. Das Klavier verfügt über ein zusätzliches „Tonhaltepedal“, dass man sonst nur von Flügeln kennt. Im Gegensatz zum rechten Pedal wird hier nicht die gesamte Dämpfung aufgehoben, sondern nur die Dämpfer der Töne, die beim treten des Pedals gedrückt waren. Der Zustand ist neuwertig, der Klang und das dynamische Spektrum großartig. Baujahr 1990.

€ 14.590,-  /  im Kundenauftrage                 heutiger Neupreis in dieser Ausstattung € 32.000,-

Bei uns ist das Instrument komplett durch die Werkstatt gegangen. Wir haben das Klavier komplett gereinigt, die Klaviatur zusätzlich desinfiziert, Mechanik und Klaviatur nach Werksvorgaben neu einreguliert. Wir behandeln die Garnierungen der Klaviatur grundsätzlich mit „Tro-Fex“, einem von der Klaviaturenfabrik Kluge entwickelten Mittel welches die Reibung an den Stiften reduziert und die Filze imprägniert. Die Hämmer wurden konzertfähig intoniert. Maße: 132 cm hoch, 156 cm breit und 65 cm tief. Gewicht ca. 290 kg.

Lieferung frei Haus in Krefeld und 30 km Umgebung EG, 5 Jahre Garantie, Stimmung nach Lieferung

Kurzer Abriss der Geschichte von Grotrian-Steinweg

Friedrich Grotrian wurde im Jahre  1803 in Schöningen bei Braunschweig geboren. Er war der Begründer der Klavierbautradition der Familie Grotrian-Steinweg. 1830 eröffnete er in Moskau eine Musikalienhandlung, in der auch Klaviere aus eigener Produktion zum Verkauf angeboten wurden. F. Grotrian machte eine bedeutende Erbschaft von seinem Onkel, die es zu verwalten galt, kehrte er 1856 nach 25 Jahren als wohlhabender Geschäftsmann in die Heimat zurück.

Hier lernte Friedrich Grotrian, Theodor Steinweg kennen. Dieser führte eine Pianomanufaktur in Wolfenbüttel. Sie war 1835 von seinem Vater Heinrich Steinwegin Seesen gegründet worden. Heinrich Steinweg wanderte 1851 in die USA aus und gründete 1853 als Henry E. Steinway in New York die Firma Steinway & Sons. In das Wolfenbüttler Unternehmen trat Grotrian 1858 als Teilhaber ein. Kurz darauf erwarben die beiden neuen Partner ein Patrizierhaus am Bohlweg 48 in Braunschweig und verlegten das Unternehmen dorthin. Die Belegschaft stieg rasch auf 25 Meister und Gesellen.

Unter der Firma „C. F. Th. Steinweg Nachf.“ wurde das Unternehmen für Grotrian, Helfferich und Schulz im Handelsregister eingetragen und baute zunächst die Steinwegschen Pianoforte weiter. Mehr als ein halbes Jahrhundert später – inzwischen hatte man mit den Steinways manche Rechtsstreitigkeit ausfechten müssen – nahm man den Namen Grotrian-Steinweg an. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war auch die Schreibweise Grotrian, Steinweg im Gebrauch; auf den Instrumenten in einer Jugendstil-typischen Schrift. Quelle: Wikipedia. Weiterlesen